DIE GOITZSCHE WILDNIS

Ende der Neunziger Jahre rückte der Verkauf der Tagebauflächen immer näher. Potenzielle Käufer der Flächen hätten freie Hand gehabt das Gelände zu gestalten, aufzuforsten oder andersweitig zu nutzen. So entschloss sich der BUND im Jahr 2000 hier ein Zeichen für den Naturschutz zu setzen und die naturschutzfachlich wertvollen Flächen in der Goitzsche zu kaufen.

Auf diesen Flächen sollen die Einflüsse des Menschen minimiert werden und die Natur soll ihre Selbstheilungskräfte entwickeln können, ohne dass wir lenken oder Entwicklungen stoppen. Bis 2004 konnten 1300 ha erworben werden, die nun dauerhaft der freien Entfaltung der Kräfte der Natur vorbehalten bleiben. Hier darf sich die Natur möglichst unbeeinflusst entwickeln. Ziel ist die Integration dieser Prozessschutzflächen in die umliegende Kulturlandschaft, die mittlerweile touristisch intensiv genutzt wird. Der Prozessschutz kann zwar in dem tiefgreifend veränderten Gelände nicht das wieder herstellen, was einmal dort war. Trotzdem ist das Areal inzwischen zu einem regelrechten Hotspot der biologischen Vielfalt geworden. Mittlerweile sind weitere 1000 ha Fläche als Nationales Naturerbe an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt übertragen.

Quelle: goitzsche.eu

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